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EU lockert Flüssigkeitsverbot für Flüge aus den USA

08.03.2010
Die Europäische Union hat das Flüssigkeitsverbot für Flüge aus Nordamerika gelockert. Wer an Flughäfen in den USA oder Kanada im Duty-Free-Shop flüssige Waren einkauft, darf diese beim Umsteigen an EU-Flughäfen ab sofort behalten. Bisher wurden Spirituosen und Kosmetika eingezogen.

Die Änderung gilt ab sofort. Voraussetzung ist allerdings, dass die Waren wie vorgeschrieben in einem wieder verschließbaren, durchsichtigen Beutel bei den Sicherheitskontrollen vorgelegt werden.

Das Flüssigkeitsverbot für Handgepäck soll in den kommenden Jahren noch weiter gelockert werden. Ab 2013 sollen Passagiere in der EU generell wieder Flüssigkeiten mitnehmen dürfen.

USA: Senat stimmt 10 Dollar Einreisegebühr zu

08.03.2010
USA-Reisende sollen bald zehn Dollar bei der Einreise ins Land bezahlen. Der US-Senat hat dem umstrittenen Vorhaben jetzt zugestimmt. Damit hat der so genannte "Travel Promotion Act" grünes Licht. Das Gesetz sieht vor, dass jeder USA-Reisende, der ohne Visum einreist, die Gebühr zahlen muss. Derzeit sind 35 Länder von der Visapflicht bereit, darunter auch Deutschland.

Umstritten ist die Einreisesteuer vor allem in Europa. Die EU hatte schon bei der Vorstellung des US-Gesetzes protestiert. Experten kritisieren insbesondere, dass die zehn Dollar vorrangig in die Werbung für die USA als Reiseland fließen sollen.

Präsident Obama muss das Gesetz noch unterzeichnen, seine Zustimmung gilt bereits als sicher. Wann und wie die Einreisesteuer tatsächlich eingeführt wird, ist noch unklar. Experten rechnen damit nicht vor Ende des Jahres.

Umfrage: Erholung für die Geschäftsreisebranche in Sicht

08.03.2010
Die Stimmung in der Geschäftsreisebranche ist vorsichtig optimistisch. Die Mehrheit der VDR-Mitglieder rechnet damit, dass noch im Jahr 2010 wieder mehr gereist wird. Das hat die aktuelle Mitgliederumfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) ergeben.

Über die Hälfte der befragten Unternehmen sind zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr wieder aufwärts geht. Immerhin fast ein Viertel sieht eine Erholung des Geschäftsreiseverhaltens Anfang nächsten Jahres. Und nur zehn Prozent befürchten, dass die Geschäftsreisen in den Unternehmen gar nicht mehr anziehen werden.

Die Blitzumfrage wurde Anfang Februar unter den 512 Mitgliedern des VDR erhoben. An der Umfrage beteiligten sich 126 Unternehmen.

BGH bestätigt Passagierrechte bei Flugverspätung

01.03.2010
Bei Flugverspätungen von mindestens drei Stunden haben Passagiere Anspruch auf Entschädigung. Mit dieser Entscheidung bestätigt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe ein entsprechendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom November 2009. Zweifel an der Gültigkeit der relevanten Fluggastrechte-Verordnung der EU bestünden nicht, betonte der BGH in seinem Urteil. Der Bundesgerichtshof sprach in insgesamt fünf Verfahren klagenden Passagieren Ausgleichszahlungen wegen erheblicher Flugverspätung zu.

In einem Fall hatte sich bei einem Charterflug von Frankfurt am Main nach Toronto der Rückflug wegen technischer Mängel des vorgesehenen Flugzeugs verschoben. Der Flieger startete erst am nächsten Tag. Deshalb kamen die klagenden Passagiere mit einer Verspätung von rund 25 Stunden in Frankfurt an. Sie verlangten von der beklagten Fluggesellschaft eine Ausgleichszahlung von 600 Euro pro Person – diese Summe ist in der EU-Verordnung bei der Annullierung eines geplanten Flugs vorgesehen. Der BGH gab dem Kläger Recht.  Eine Entschädigung wäre nur dann nicht fällig, wenn die Airlines nachweisen können, dass eine erhebliche Verspätung auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückgeht (AZ. Xa ZR 95/06).

150 Körperscanner auf US-Flughäfen bis Ende Juni

01.03.2010
Ab Mitte des Jahres müssen sich Reisende bei der Sicherheitskontrolle auf US-Flughäfen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Körperscanner durchleuchten lassen. Bis Ende Juni sollen insgesamt 150 dieser Geräte auf Flughäfen in den USA installiert werden.

Zur Kontrolle von Flugreisenden werden in diesen Tagen die ersten drei Körperscanner auf dem Flughafen von Boston installiert, berichtet „Spiegel Online“. Ein weiteres Gerät soll in Kürze auf dem internationalen Flughafen von Chicago zum Einsatz kommen.

Auf dem Pariser Charles-de-Gaulle-Flughafen können sich Fluggäste in die USA durch den Körperscanner freiwillig kontrollieren lassen – zunächst nur zur „Demonstration“. Eine echte Probephase scheitert bisher an rechtlichen Gründen.

Eurostar-Verbindung London – Brüssel steht wieder

01.03.2010
Die Eurostar-Verbindung zwischen London und Brüssel steht wieder. Nach dem schweren Zugunglück in der vergangenen Woche bei Brüssel fahren allerdings nur drei statt neun Züge täglich. Sie werden zudem umgeleitet und brauchen deshalb etwa 50 Minuten länger als sonst.

Der normale Betrieb zwischen der belgischen und der britischen Hauptstadt soll frühestens am 2. März wieder aufgenommen werden. Bislang werden Fahrgäste per Bus von Brüssel ins französische Lille gebracht, wo sie in einen Zug nach London umsteigen können.

In Buizingen südlich von Brüssel waren zwei voll besetzte Regionalbahnen aufeinandergeprallt. Mindestens 18 Fahrgäste kamen bei dem Unfall ums Leben, 80 weitere wurden verletzt. Einer der Zugführer hatte ein Haltesignal übersehen.

IATA-Bericht: Flugzeug bleibt sicherstes Verkehrsmittel

22.02.2010
Die Luftverkehrsbranche hat im vergangenen Jahr die zweitniedrigste Unfallrate in ihrer Geschichte verzeichnet. Das ist das Ergebnis des Sicherheitsberichts für 2009, den die International Air Transport Association (IATA) jetzt veröffentlicht hat.

Danach lag die weltweite Unfallrate von Flugzeugen westlicher Bauart 2009 bei 0,71 Totalverlusten pro eine Million Flüge. Dies entspricht einem Unfall pro 1,4 Mio. Flüge. Das ist deutlich weniger als 2008 – hier wurden noch 0,81 Totalverluste pro eine Million Flüge (entspricht einem Unfall pro 1,2 Millionen Flüge) verzeichnet. Die niedrigste Unfallrate mit 0,65 Totalverlusten pro eine Million Flüge wurde im Jahr 2006 gemessen. Verglichen mit dem Jahr 2000 lag die Unfallquote 2009 um 36 % niedriger.

Sicher und unfallfrei transportiert wurden im vergangenen Jahr 2,3 Mrd. Fluggäste auf 35 Mio. Flügen. Insgesamt hatte die Branche im vergangenen Jahr 90 Unfälle zu verzeichnen (2008: 109 Unfälle), davon 19 mit Flugzeugen westlicher Bauart (2008: 22 Unfälle).

ADAC-Test: Bestnoten für den deutschen Nahverkehr

22.02.2010
Der öffentliche Nahverkehr in deutschen Städten ist im europäischen Vergleich schnell und komfortabel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des ADAC. Die Studie des Automobilclubs ergab, dass die Verbindungen insgesamt schnell sind, das Umsteigen komfortabel und das System gut verständlich erklärt wird.

Am besten schnitt München ab. Die bayrische Landeshauptstadt erhielt als einzige von 23 getesteten Städten in 18 europäischen Ländern die Note „sehr gut“. Auch die anderen deutschen Test-Städte Hamburg, Frankfurt, Leipzig und Köln belegten Plätze in den Top Ten. Schwachstelle der deutschen Testkandidaten, mit Ausnahme von Leipzig, war der Fahrpreis. Schlusslichter der Studie: die kroatische Hauptstadt Zagreb hinter dem slowenischen Ljubljana.

Fluggesellschaft muss über fehlgeschlagene Kreditkartenzahlung informieren

22.02.2010
Einem Urteil des Dortmunder Amtsgerichts zufolge sind Fluggesellschaften in der Pflicht, Kunden über eine fehlgeschlagene Kreditkartenzahlung in Kenntnis zu setzen. Dem Kunden sollte die Möglichkeit zur Korrektur seiner Angaben gegeben werden, bevor seine Buchung storniert und er von der Flugreise ausgeschlossen wird.

Im betreffenden Fall funktionierte die Bezahlung einer Flugreise offensichtlich wegen eines Tippfehlers nicht. Der Kunde wurde erst am Flughafen davon überrascht, dass die von ihm reservierten Plätze vergeben worden waren. Daraufhin buchte er teurere Tickets bei einer anderen Fluggesellschaft und forderte den Differenzbetrag vom Vertragspartner zurück. Das Gericht sah den Kläger im Recht. Die Richter erklärten auch eine entsprechende Passage in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für unwirksam.
Amtsgericht Dortmund (Az.: 8 O 400/08)

Alpenländer: Mehr als jeder fünfte Pass geschlossen

15.02.2010
Autofahrer aufgepasst: In den Alpen ist wegen der anhaltenden Schneefälle ein weiterer Pass gesperrt. Der Fedaiapass in Italien wurde wegen Unpassierbarkeit geschlossen. Dies teilt der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart mit.

Damit sind von den rund 200 Alpenpässen 45 gesperrt. Wegen der Wetterlage muss mit weiteren Sperrungen gerechnet werden. Die Verkehrslage kann sich bei anhaltendem Schneefall stündlich verschärfen, warnt der ACE. Der Club rät weiterhin, nur mit Schneeketten im Kofferraum ins Hochgebirge zu fahren und sich für unfreiwillige Pausen während der Fahrt zu wappnen.

Vorgeschrieben sind Schneeketten derzeit in Österreich auf der Gerlos-Bundesstraße B165 zwischen Wald/Pinzgau und Oberkrimml, auf der Landstraße L714 zwischen Gütler und Ebnit in Vorarlberg und zwischen Mendrisio und Monte Generoso in der Schweiz.

Wartungsarbeiten: ICE-Verkehr bleibt vorerst eingeschränkt

15.02.2010
Die Bahn schränkt den Verkehr ihrer ICE-Züge wegen eines Wartungsstaus voraussichtlich bis ins Frühjahr hinein ein. In den Werkstätten gibt es einen Rückstau, der abgearbeitet werden muss. Dies bestätigte ein Bahnsprecher. Geschäftsreisende müssen weiterhin mit ausfallenden und verkürzten ICE rechnen.

Schnee und Eis machen den Hightechzügen im Gegensatz zu früheren TEE- oder InterCity-Zügen zu schaffen. So berichtet der Konzernsprecher von Problemen durch Schotterflug. Dabei würden die Fahrzeuge beschädigt, weil Eisklumpen während der Fahrt von den Zügen abfallen und den Schotter im Gleisbett gegen den Unterboden schleudern. Die Folge seien oft längerfristige Reparaturen.
Die Bahn versicherte, dass sich die Verfügbarkeit der Züge nach der Kälteperiode sehr schnell wieder verbessern soll.

Trendwende: Incoming-Tourismus wieder mit Übernachtungsplus

15.02.2010
Nach den krisenbedingten Rückgängen bei den Ausländerübernachtungen im vergangenen Jahr registriert das Statistische Bundesamt für den November 2009 ein signifikantes Übernachtungsplus von 4,2 Prozent (in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen). Damit legen die Incoming-Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erstmals wieder zu. Im Jahresverlauf bis November 2009 wurden insgesamt 51 Millionen Auslandsübernachtungen gezählt. Damit schmilzt das kumulierte Minus im Deutschland-Incoming auf 3,5 Prozent.

Laut Welttourismusorganisation (UNWTO) sank die Zahl der Reisenden im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent, europaweit sogar um 5,6 Prozent. Das Reiseland Deutschland verbucht im internationalen Vergleich einen relativ moderaten Rückgang. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) führt dies unter anderem auf das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis zurück. Nach Angaben des ITB World Travel Trends Report spielt bei den europäischen Reisenden der Reisepreis eine immer größere Rolle bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel.

Urteil: Kein Schadensersatzanspruch bei nicht geräumter Abfahrt

08.02.2010
Autofahrer sollten sich nicht darauf verlassen, dass im Winter alle Straßen geräumt oder gestreut sind. Dem Grundsatz nach muss der Verkehrsteilnehmer die Verkehrsflächen so hinnehmen, wie er sie vorfindet und hat sein Verhalten nach den Straßenverhältnissen zu richten, so der ADAC. Innerhalb geschlossener Ortschaften muss die Kommune nur an verkehrswichtigen Straßen (Hauptstraßen) und gefährlichen Stellen streuen. Hierbei spielt auch die Tageszeit eine Rolle. Um fünf Uhr morgens kann man nicht erwarten, dass bereits alle gefährlichen Stellen (z.B. Eis auf Brücken) geräumt sind. Im Bereich außerhalb geschlossener Ortschaften muss nur an besonders gefährlichen Stellen mit größerem Verkehrsaufkommen für eine Räumung bzw. Streuung der Verkehrsflächen gesorgt werden.

Auch nach Auffassung der Richter am Oberlandesgericht Bamberg darf ein Autofahrer nicht erwarten, dass eine Fahrbahn auch nachts gestreut und von Eis- und Schneeglätte stets befreit ist. Er muss gerade im Winter mit plötzlich auftauchenden Gefahrenquellen rechnen. Insbesondere, wenn er von einer geräumten Straße abfährt, darf er nicht davon ausgehen, dass die Abfahrt ebenfalls geräumt ist. Im betreffenden Fall befuhr ein Mann gegen Mitternacht nach starkem Schneefall eine bayrische Landesstraße (Staatsstraße); sie war geräumt. An der Abfahrt bemerkte er zu spät, dass diese nicht von Schnee und Eis befreit war. Er kam ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Der Mann klagte - er war der Auffassung, dass auch die Abfahrt hätte geräumt werden müssen. Die Klage wurde abgewiesen. OLG Bamberg, Beschluss v. 09.11.2009, 5 U 151/09

Körperscanner an britischen Flughäfen sind Pflicht

08.02.2010
Wer sich weigert, vor dem Start bei der Sicherheitskontrolle durch den Körperscanner zu gehen, bleibt an Großbritanniens Flughäfen künftig am Boden. Die ersten Geräte kamen jetzt am Flughafen London-Heathrow sowie am Airport in Manchester zum Einsatz. Derzeit werden die Scanner nur stichprobenartig an einigen Terminals eingesetzt, doch schon jetzt gilt: Wer sich nicht durchleuchten lässt, darf nicht fliegen. Weitere Terminals und Airports sollen folgen.

Nur wenige Passagiere sollen von der Kontrolle durch die Scanner ausgenommen werden. Wer sich dem Check verweigert, darf nicht mitfliegen, warnte Großbritanniens Verkehrsminister Adonis. Eine Sprecherin des Heathrow-Airports sagte, dass sie keine nennenswerten Verzögerungen beim Sicherheitscheck erwarte. Die Regierung hatte angekündigt, bis Ende des Jahres alle Flughäfen mit entsprechenden Vorrichtungen ausstatten zu wollen, um verborgenen Sprengstoff aufzuspüren. Die Flughäfen versicherten, dass die Bilder zu einem abgeschiedenen Computer übertragen werden, auf dem die Daten nicht gespeichert werden können.

Reklamation von Reisemängeln immer fristgerecht einreichen

08.02.2010
Eine Reisepreisminderung wird nur bei fristgerechter Meldung an das Reisebüro oder den Veranstalter erstattet. Reisende, die Mängel reklamieren wollen, müssen dies innerhalb eines Monats nach ihrer Rückkehr erledigen. Wer Reisemängel zunächst der Reiseleitung vor Ort mitteilt, eine fristgerechte Erklärung an das Reisebüro oder den Veranstalter nach Rückkehr aber versäumt, hat keine Erstattungsansprüche.

Die Monatsfrist gilt auch dann, wenn die beklagten Punkte eigentlich eine Preisminderung gerechtfertigt hätten. Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts München (Az.: 262 C 8763/09) verweist die Rechtsanwaltskammer Oldenburg. Wer eine Preisminderung oder Schadenersatz einfordert, sollte außerdem immer klar zum Ausdruck bringen, dass dies aufgrund der Mängel geschieht.

Studie: Sicherheit von Zahlungsmitteln hat höchste Priorität

01.02.2010
Mehr als jeder zweite Deutsche ist bei Bezahlvorgängen deutlich vorsichtiger geworden. Auch auf Reisen hat die Sicherheit von Zahlungsmitteln oberste Priorität. Fazit: Der gesunde Mix verschiedener Zahlungsmittel macht den Unterschied. Zum Jahreswechsel wurde dies wieder deutlich, als es aufgrund eines Programmierfehlers Probleme bei der Nutzung von Zahlungskarten gab. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband wie auch Finanztest empfahlen Konsumenten daraufhin, auf Reisen ins Ausland neben Karten sicherheitshalber auch Reiseschecks mitzunehmen.  

Rund 94 Prozent der Deutschen geben an, dass ihnen bei Reisezahlungsmitteln die Sicherheit vor Fälschungen und Manipulation wichtig ist. Der schnelle Ersatz bei Diebstahl oder Verlust wird von 92 Prozent der Deutschen als wichtig eingestuft. Außerdem legen die Befragten Wert auf eine einfache Handhabung (89 Prozent) sowie eine hohe Akzeptanz (87 Prozent) der Zahlungsmittel.

Knapp vier von zehn der Befragten setzen auf eine bunt gemischte Reisekasse, nehmen unterwegs möglichst wenig Bargeld mit und deponieren Wertgegenstände in einem Safe. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage, die TNS Infratest im Auftrag von American Express Travelers Cheques durchgeführt hat.

Weltweit verstärkte Sicherheitsmaßnahmen bei Flugreisen

01.02.2010
Flugreisende müssen weltweit mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen rechnen. Besonders betroffen sind Passagiere, die in die USA fliegen oder dort umsteigen. Auch in anderen Ländern werden die Bestimmungen des Luftverkehrs verschärft. Gründe für die Maßnahmen sind der gescheiterte Terroranschlag auf ein Flugzeug im Dezember sowie diverse Sicherheitspannen.

Der ADAC hat die wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt:

  • Passagiere auf deutschen Flughäfen mit Ziel USA müssen häufig Sonderkontrollstellen passieren. Es wird empfohlen, einen Zeitpuffer von drei Stunden vor dem Abflug einzuplanen.
  • Als erstes Land in Europa haben die Niederlande die baldige Einführung von Körperscannern beschlossen. Diese sollen bereits in Kürze auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol eingesetzt werden, mittelfristig auch auf den übrigen Flughäfen. Andere Länder erwägen ebenfalls den Einsatz.
  • Die USA und die Staaten der Europäischen Union planen künftig mehr bewaffnete Flugbegleiter, so genannte Air Marshalls, einzusetzen. Die Beamten in Zivil reisen wie normale Passagiere und können im Falle einer terroristischen Aktion bereits an Bord eingreifen. Darüber hinaus sollen Passagierdaten noch stärker als bisher an die Behörden weitergegeben werden.
  • Mehrere Fluggesellschaften haben angekündigt, ab sofort die Bewegungsfreiheit von Passagieren während des Fluges einzuschränken. So dürfen Reisende in der letzten Stunde vor der Landung ihre Sitze nicht mehr verlassen und haben keinen Zugang mehr zu ihrem Handgepäck.

Tipps für USA-Reisende: Wer jetzt einen USA-Flug plant, sollte sich bei seiner Airline oder seinem Veranstalter über mögliche Einschränkungen erkundigen. Aktuelle Reisehinweise unter www.auswaertiges-amt.de oder beim amerikanischen Heimatschutzministerium unter www.dhs.gov/index.shtm

Kostenlose Service-Hotline informiert über Einschränkungen im Zugverkehr

01.02.2010
Das anhaltende Winterwetter sorgt immer wieder für kurzfristige Verkehrsbehinderungen im Regionalverkehr. Die Fahrplandaten unterliegen ständigen Änderungen. Auch im ICE-Verkehr gibt es immer wieder Anpassungen. 

Aus witterungsbedingten Gründen verkehren die zweistündlichen ICE zwischen München und Hamburg/Bremen nur einteilig, d.h. mit halber Sitzplatzkapazität. Dabei werden grundsätzlich die Wagen mit den Ordnungsnummern 31 - 37 eingesetzt (Zuglauf München - Würzburg - Hannover - Hamburg); die Wagen 21 - 27 (Zugteil München - Hannover - Bremen) entfallen. Das bedeutet, dass Reisende zwischen Hannover und Bremen bis auf wenige Ausnahmen in einen Shuttle-Zug der Relation Hannover - Bremen/Oldenburg umsteigen müssen.

Die zweistündlichen ICE der Relation München - Hamburg über Nürnberg verkehren in planmäßiger Zugbildung. Auf der ICE-Linie Frankfurt (M) - Mannheim - Saarbrücken - Paris werden bis zum 18.02.2010 diverse ICE durch TGV-Züge ersetzt.

Die Deutsche Bahn bietet weiterhin die kostenlose Service-Hotline an. Über aktuelle Infos zum Reiseverkehr und zu etwaigen Behinderungen können sich Zugreisende rund um die Uhr telefonisch unter 08000 99 66 33 informieren (aus dem deutschen Festnetz kostenfrei); ebenso unter www.bahn.de/aktuell. Nutzer mobiler Endgeräte erhalten aktuelle Reiseinformationen über mobile.bahn.de/ris.