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Streiks in Italien: Weiterhin mit Behinderungen rechnen

06.02.2012
Kein Ende in Sicht: Aufgrund von Streikmaßnahmen verschiedener Berufsgruppen müssen Italienreisende immer wieder mit Blockaden und Behinderungen im Reiseverkehr rechnen.

In den vergangenen Wochen hatten Italiens LKW-Fahrer sowie Bedienstete im öffentlichen Verkehr mit ihren Protestaktionen für massive Einschränkungen im Straßenverkehr und Lieferengpässe in den Geschäften gesorgt. Am Römer Flughafen bei Fiumicino wurden im Januar etliche Flüge abgesagt.

Wer in nächster Zeit nach Italien reisen möchte, sollte sich rechtzeitig über die aktuelle Lage vor Ort informieren und bekannte Streikregionen weiträumig meiden.

Luftverkehr Frankreich: Erhebliche Behinderungen wegen Streik

06.02.2012
Im französischen Luftverkehr hat am Montag, den 6. Februar, ein viertägiger Streik begonnen. Flugreisende mit Ziel oder Zwischenstopp in Frankreich müssen wegen des Arbeitskampfes bis Donnerstagabend mit erheblichen Verspätungen und Verbindungsausfällen rechnen Gleich mehrere Gewerkschaften haben für den Zeitraum 6. bis 9. Februar Streiks angedroht, darunter auch die größte Pilotengewerkschaft SNPL. Auch das Bodenpersonal und die Flugbegleiter wollen protestieren.

Passagieren wird empfohlen, sich bei ihrer Airline oder am Flughafen zu erkundigen, welche Maschinen verspätet oder gar nicht abheben. Hintergrund für die Protestaktion ist eine geplante Neuregelung des Streikrechts, wonach Arbeitsniederlegungen früher als bisher angekündigt werden sollen.

Frankfurt Flughafen: Schneller zum Gepäckwagen mit Pfandsystem

06.02.2012
Zum 26. Januar 2012 hat der Airport Frankfurt ein Pfandsystem für Gepäckwagen auf dem gesamten Flughafen eingeführt. Damit soll jeder Passagier innerhalb einer Minute einen freien Gepäckwagen finden können. Die mehr als 2.000 Gepäckwagen stehen an über 100 Depots, davon rund 80 alleine in Terminal 1, gegen ein Pfand von zwei Euro zur Verfügung.

So funktioniert es: Der Pfandbetrag wird am Kassenautomaten des jeweiligen Depots in bar oder bargeldlos mit EC- und Kreditkarte entrichtet. Bei Rückgabe des Wagens an einer der Sammelstellen erhält der Passagier das Pfand in bar zurück. Mit dem neuen System sollen außerdem der  Passagierfluss und die Übersichtlichkeit der Terminals verbessert werden, da vor Rolltreppen, Schaltern und in Verkehrswegen kaum noch Gepäckwagenansammlungen entstehen.

USA-Einreise: Besondere Fälle erfordern neue Travel Authorization

06.02.2012
Für USA-Reisende gilt: In besonderen Fällen muss auch vor Ablauf von zwei Jahren eine neue „Travel Authorization“ beantragt werden. Das Auswärtige Amt hat diese Sondersituationen zusammengestellt:

  • Wechsel des Reisepasses
  • Änderung des Namens
  • Wechsel der Staatsangehörigkeit
  • Wechsel des Geschlechts
  • Wenn sich die Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis ESTA (Electronic System for Travel Authorization) einholen. Hier erfahren Sie mehr zur ESTA-Genehmigung.

Geldbuße droht: Neue Jahresvignetten seit 1. Februar fällig

01.02.2012
Autofahrer aufgepasst: Seit dem 1. Februar 2012 sind auf mautpflichtigen Straßen im Ausland nur noch die neuen Jahresvignetten für das Jahr 2012 gültig. Wer jetzt ohne oder mit dem alten Pickerl ertappt wird, dem drohen zum Teil hohe Geldstrafen. Der ADAC hat die wichtigsten Infos für europäische Straßen zusammengestellt:

  • Österreich: Die Vignette für Pkw kostet 77,80 Euro für ein Jahr, eine 2-Monats-Vignette 23,40 Euro, das 10-Tages-Pickerl 8 Euro. Die Vignette muss an die Innenseite der Windschutzscheibe oder hinter den Rückspiegel geklebt werden. Wer ohne Vignette unterwegs ist, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 3.000 Euro im Extremfall rechnen. Wer an Ort und Stelle eine Ersatzmaut von 120 Euro entrichten kann, bleibt straffrei.
  • Schweiz: Autofahrer, die die Autobahnen und Schnellstraßen benutzen möchten, zahlen für eine Jahresvignette 33 Euro. Ohne gültige Vignette droht eine Geldbuße von rund 170 Euro (200 Schweizer Franken).
  • Slowenien: Für Kfz bis 3,5 Tonnen kostet die Jahresvignette 95 Euro, die Monatsvignette 30 Euro und die 7-Tagesvignette 15 Euro.
  • Tschechien: Die Jahresvignette für Pkw bis zu 3,5 Tonnen kostet 60,50 Euro (20 Prozent mehr als im Vorjahr). Die Monatsvignette ist für 18 Euro, die 10-Tagesvignette für 12,50 Euro erhältlich.

Auswärtiges Amt: Impfschutz vor Australien-Reise überprüfen

01.02.2012
Das Auswärtige Amt empfiehlt Australien-Reisenden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.

Bei besonderen Risiken wird auch die Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen. Das Auswärtige Amt rät in diesen Fällen, sich von einem erfahrenen Tropen-/Reisemediziner beraten zu lassen. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt – mehr dazu unter www.who.int.

Hamburg mit den meisten Bahn-Verspätungen

01.02.2012
Bahnfahrer in Hamburg brauchen deutschlandweit am meisten Geduld. Denn einem Test der Stiftung Warentest zufolge waren im vergangenen Jahr in Hamburg 31 Prozent der Züge im Fernverkehr sechs Minuten oder mehr verspätet. Die Stiftung hat die Pünktlichkeit an 20 deutschen Bahnhöfen untersucht. Schlechte Werte erreichten auch Berlin und Kassel-Wilhelmshöhe mit jeweils 27 Prozent Verspätungen. Im Durchschnitt der 20 getesteten Bahnhöfe kamen 24 Prozent der Züge unpünktlich.

Am pünktlichsten waren die Züge in Stralsund. Dort hatten nur 15 Prozent der Fernzüge eine Verspätung ab sechs Minuten. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten Freiburg und Leipzig mit jeweils 18 Prozent. Für den Test wurden die Ankunftszeiten von mehr als zwei Millionen Zügen ausgewertet.

Streik in Portugal: Behinderungen drohen am 2. Februar

30.01.2012
Die portugiesischen Gewerkschaften haben für Donnerstag, den 2. Februar, zum Streik aufgerufen. Welche Bereiche betroffen sein werden ist noch nicht sicher. Es muss jedoch damit gerechnet werden, dass die portugiesische Bahn und die öffentlichen Verkehrsmittel in Lissabon und Porto nicht planmäßig verkehren.

Auch könnten Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, wie Banken oder Post, sowie Geschäfte in Mitleidenschaft gezogen werden wie der Flug- und Fährverkehr. Möglicherweise bleiben auch Hotels, Restaurants, Museen und andere Sehenswürdigkeiten geschlossen. Grund für den Ausstand sind die Sparpläne der Regierung.

Portugalreisenden wird geraten, sich rechtzeitig vor Reiseantritt nach der aktuellen Lage zu erkundigen und gegebenenfalls umzubuchen.

Reiserecht: Gestrandete Passagiere haben keinen Vorrang

30.01.2012
Gestrandete Flugpassagiere haben keinen Vorrang vor anderen Fluggästen, die ein regulär gebuchtes Ticket haben. Denn dieses könne nicht einfach entzogen werden, urteilte das Landgericht Frankfurt. Im verhandelten Fall saß ein Ehepaar wegen des Vulkanausbruchs in Island zunächst auf der Karibikinsel Antigua fest. Ihren Rückflug konnten beide erst neun Tage später von St. Lucia aus antreten. Dafür forderte das Paar von der Fluggesellschaft die Rückerstattung der zusätzlichen Kosten sowie des Verdienstausfalls. Die Kläger argumentierten, der Rücktransport wäre bereits mit zwei früheren Flügen möglich gewesen. Die Fluggesellschaft verwies darauf, dass in beiden Flugzeugen keine Plätze mehr frei gewesen seien.

Das Gericht entschied, dass Passagiere mit einer regulären Buchung grundsätzlich Vorrang vor gestrandeten Fluggästen haben. In dem verhandelten Fall habe die Fluggesellschaft allerdings nicht konkret darlegen können, dass auf den beiden Flügen keine Plätze mehr für das Ehepaar frei waren. Deshalb stehe dem Ehepaar Schadenersatz zu. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“.
Aktenzeichen: 2-24 O 99/11

China: Wichtige Änderung bei Antrag auf Visum

23.01.2012
Die Vertretungen der Volksrepublik China in Deutschland werden ab dem 26.01.2012 die bisher locker gehandhabte Konsularbezirksbindung streng und ohne Ausnahmen anwenden. Darauf weist die Internetseite business-visum.de ausdrücklich hin.

Das bedeutet konkret, dass ein Antrag auf ein Visum in die VR China zwingend in dem chinesischen Generalkonsulat gestellt werden muss, welches für den Wohnsitz des Antragstellers (bezogen auf sein Bundesland) zuständig ist. Die Angaben zum Wohnort (Pos. 11 auf Seite 1 des deutschen Reisepasses) müssen dann mit der Adressangabe im Visaformular (Nr. 3.1 auf Seite 3 des Antragsformulars) übereinstimmen. Antragsteller müssen laut Business Visum außerdem damit rechnen, dass das Konsulat eine Kopie der aktuellen Meldebescheinigung des Antragstellers als Nachweis anfordert.

Handgepäck: Flughafen Zürich testet Flüssigkeitssensor

23.01.2012
Der Flughafen Zürich testet vom 19. Januar bis 29. Februar 2012 zwei Kontrollgeräte, die brennbare und explosive Flüssigkeiten im Handgepäck erkennen sollen. Für die Passagiere ändert sich laut dem Flughafenbetreiber nichts. Die Beschränkungen von Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben unverändert bestehen.

Mit den Tests will der Flughafen den Ablauf der Sicherheitskontrolle und die Auswirkungen auf den Passagierbetrieb untersuchen. Die Tests finden an einer speziell eingerichteten Linie im Sicherheitskontrollgebäude statt. Getestet wird an jeweils vier Tagen pro Woche während jeweils vier bis fünf Stunden. Die Benutzung dieser Testlinie ist für Passagiere freiwillig.
Mehr Infos unter www.flughafen-zuerich.ch

Sicherheitslage in Indien weiterhin angespannt

23.01.2012
Die Sicherheitslage in Indien bleibt aufgrund zahlreicher Anschläge angespannt. Das meldet das Auswärtige Amt in Berlin.

Es wird landesweit zu besonderer Wachsamkeit geraten, insbesondere beim Besuch von Märkten, öffentlichen Plätzen und großen Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäuden und nationalen Wahrzeichen. Dies gilt vor allem auch im zeitlichen Umfeld staatlicher und religiöser Feiertage sowie von Großereignissen. Es muss davon ausgegangen werden, dass insbesondere New Delhi und andere Metropolen des Landes gefährdet sind.
Aktuelle Informationen beim Auswärtigen Amt.

Niederlande: Umstrittene Grenzkontrollen mit Kameras

16.01.2012
Wer mit dem Auto von Deutschland aus in die Niederlande fährt, muss jetzt damit rechnen von Kameras aufgezeichnet zu werden. Initiator ist das niederländische Ministerium für Einwanderung und Asyl: Mit der Grenzüberwachung sollen illegale Grenzüberschreitungen und Geldwäsche bekämpft werden.

An 15 Autobahnen und Nationalstraßen mit großen Grenzübergängen sollen die Kameras zum Einsatz kommen. Für die kleineren Übergänge werden Fahrzeuge des niederländischen Grenzschutzes entsprechend ausgestattet. Die Kameras gleichen den fließenden Verkehr mit eingespeicherten Risikoprofilen ab. Bei einem Treffer würden die Beamten dann kontrollieren, so das Ministerium. Die erfassten Kennzeichen sollen nicht für andere Zwecke gebraucht werden. Das System soll höchstens 90 Stunden im Monat laufen. Dies seien keine permanenten Grenzkontrollen, die gegen die Reisefreiheit gemäß Schengenabkommen verstoßen, so das Ministerium weiter. Davon muss jetzt noch die EU-Kommission überzeugt werden, denn sie hat Zweifel.

ADAC: Elektronische Parkscheiben dürfen genutzt werden

16.01.2012
Autofahrer aufgepasst: Nach einer Gesetzesänderung ist der Einsatz elektronischer Parkscheiben nun unter besonderen Voraussetzungen erlaubt. Das berichtet der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC).

Die elektronische Parkscheibe sieht bis auf das Uhrwerk auf der Rückseite fast genauso aus wie eine normale Parkscheibe. Sie muss amtlich zugelassen sein und nach dem Abstellen des Motors auf den Anfang der nächsten halben Stunde eingestellt und arretiert werden. Das Uhrwerk darf auf keinen Fall weiterlaufen. Sonst wird eine Geldbuße von bis zu 25 Euro fällig.

Griechische Zentrale für Fremdenverkehr schließt Büros

16.01.2012
Seit dem 1. Januar 2012 haben Griechenland-Reisende nur noch eine Anlaufstelle der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Deutschland, und zwar das Büro in Frankfurt. Die Filialen in Berlin, Hamburg und München haben zum Jahresende ihre Pforten geschlossen. Das meldet der ADAC.

Die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr in Frankfurt/M., Neue Mainzer Straße 22, ist erreichbar unter:

Telefon: (069) 2 57 82 70
Fax: (069) 25 78 27 29
E-Mail: info@gzf-eot.de

CRM: Malariarisiko in indischen Großstädten

09.01.2012
Derzeit werden in verschiedenen Regionen Indiens Anstiege bei den Erkrankungszahlen für Malaria beobachtet. Auch in größeren Städten wie Mumbai und Delhi steigen die Zahlen weiter. Bis Ende August 2011 gab es in Delhi 172 Fälle. Im Oktober wurde wieder von einer Fallzunahme berichtet. In der Stadt Gurgaon, die direkt in Delhi übergeht, wurden zwischen Januar und November 526 Erkrankungen diagnostiziert, das sind viermal mehr als im Jahr 2010. Noch deutlich mehr Erkrankungen werden aus Mumbai gemeldet.

Diese hohen Zahlen erklären sich laut CRM dadurch, dass sich die Überträgermücke in indischen Großstädten an Brutbedingungen in verunreinigtem Wasser gewöhnt hat. Aufgrund dessen bleibt das Malariarisiko in indischen Großstädten hoch. Im ganzen Land wurden bis Ende Oktober 2011 offiziell – gemäß "National Vector Borne Disease Control Programme" – etwa 1.059.500 Fälle bestätigt. Mindestens 313 Personen sind bis dahin an der Erkrankung verstorben. In den ersten beiden Dezemberwochen wurden in Gujarat (W) etwa 2.500 Malariafälle bestätigt.
Reisende sollten konsequent auf Malariaprophylaxe achten.

Deutsche Messen: Vorsichtiger Optimismus für 2012

09.01.2012
30 % der ausstellenden Unternehmen wollen mehr Geld für Messen ausgeben, 55 % gleich viel und nur 15 % wollen ihr Budget senken. Das sind die Ergebnisse des „AUMA MesseTrend“, einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller. Offensichtlich lässt sich die Realwirtschaft in ihrer Marketingplanung noch nicht von Finanz- und Währungsproblemen irritieren.

Die insgesamt noch gute Investitionsgüterkonjunktur, aber auch der recht stabile private Konsum veranlassen die Aussteller offensichtlich zu einem durchaus optimistischen Blick in die nähere Zukunft. Gerade größere Firmen und solche mit vielen Beteiligungen wollen weiterhin stark in Messen investieren: Von den Ausstellern mit über 50 Mio. Euro Umsatz wollen 38 % ihre Messe-Etats erhöhen, von den kleineren Ausstellern nur 27 %. Dies seien deutliche Zeichen für die unverminderte Attraktivität von Messen.

Auch in die Attraktivität und Qualität der Messestände wird investiert: 42 % der Firmen mit wachsendem Etat wollen ihre Stände vergrößern, ebenfalls 42 % mehr in den Standbau investieren und 21 % planen mehr Ausgaben für das Standpersonal.
Weitere Ergebnisse beim Verband unter www.auma.de